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Landleben

Die gewöhnliche Nachtkerze …

… ist nicht nur eine Heilpflanze, deren Samen einen hohen Anteil an Gamma-Linolsäure enthalten, aus ihren Wurzeln kann man Gemüse (mit Essig und Öl) zubereiten und die Blüten sind essbar. Probiert mal eine.
Die gewöhnliche Nachtkerze  -Oenothera biennis- wächst auf Trockenrasen, auf sandigen Plätzen, in Steinbrüchen und auf Dämmen. Und in unserem Garten.

Der Admiral im Pflaumenbaum

Auf unserer Blutpflaume treiben sich zur Zeit Dutzende von Admiral-Faltern herum. Man/frau muss jedoch genau hinschauen um alle zu entdecken:

von weitem sieht es fast so aus, als würde der Baum blühen

 

manche haben es sich am Gartentisch bequem gemacht

 

 

Keramikbrand im selbstgebauten Holzofen – Glasurbrand – Raku

Heute wird Glasur gebrannt. Der Ofen ist auf zwei Etagen beschickt. Oben Scherben, die noch glühend aus dem Ofen genommen, in Sägespänen „geräuchert“ und dann in Wasser abgeschreckt werden. Also ein Raku-Brand. Die Scherben der unteren Etage sind zu filigran für die Raku-Technik, sie sollen langsam abkühlen.

Wir sind noch in der Erprobungsphase, es ist der zweite Glasurbrand in dem Ofen, der vorausgegangene Glasurbrand und die Schrühbrände verliefen vielversprechend.

Beginn 12 Uhr 46 bei 23,2 Grad

Wir verwenden Glasuren deren Brenntemperatur zwischen 850 und 1050 Grad liegt.

ca. 30 Minuten nach dem Anfeuern sind über 850 Grad erreicht.

 

Es ist soweit, die Glasur „glänzt“.

 

Die Raku-Scherben werden noch glühend dem Ofen entnommen, kommen in Sägespäne unter Luftabschluß und werden dann im Wasserbad abgeschreckt. Die Scherben in der unteren Etage bleiben im Ofen, sie sollen langsam abkühlen.

 

Die Spannung steigt…wie die Scherben wohl nach dem Reinigen aussehen?

 

Gar nicht so übel…ich mag dieses „archaische“ Aussehen. Wir üben weiter…

Die Scherben, die wir auskühlen ließen:

 

Anders, funktioniert aber auch und sieht „in natura“ richtig gut aus.

Nochmal nah dran, am Raku:

So, ich geh dann mal üben…